Dr. Mathias Höschel

Frühschoppen auf Gut Aue in Düsseldorf-Hubbelrath

Düsseldorf. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Günter Krings, begeisterten am 23. Juni beim Frühschoppen auf Gut Aue in Düsseldorf-Hubbelrath mehr als 200 Zuhörer mit ihren Reden zu innenpolitischen Themen. Unter den Zuhörern waren auch viele prominente CDU-Politiker aus Düsseldorf wie die Bundestagsabgeo rdnete Sylvia Pantel, die Landtagsabgeordneten Angela Erwin, Olaf Lehne und Marco Schmitz sowie die Ratsmitglieder Annelies Böcker, Frau Wiedbrauk, Dirk-Peter Sültenfuß und Peter Blumenrath. Organisiert wurde die gelungene Veranstaltung vom „Forum für Europa“, der Jungen Union Düsseldorf sowie der CDU Hubbelrath.

„O’zapft is“ – mit diesen Worten sorgte Joachim Herrmann beim Fassbier-Anstich am späten Sonntagvormittag für Frühschoppen-Stimmung auf Gut Aue. Kurz zuvor war der bayerische Innenminister von dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Mathias Höschel, dem Düsseldorfer JU-Vorsitzenden Ulrich Wensel und dem Hubbelrather CDU-Vorsitzenden Mario Matzerath begrüßt worden. Danach aber wurde es schnell ernst und der CSU-Politiker widmete sich in seiner rund einstündigen Rede den Gefahren durch den Links- und den Rechtsextremismus sowie denen des Islamismus. „Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie“, sagte er unter starkem Beifall.

Besondere Aufmerksamkeit zogen auch seine Ausführungen zum dramatisch gestiegenen Antisemitismus auf sich. „Es kann nicht sein, dass 75 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus Juden empfohlen wird, keine Kippa mehr zu tragen“, sagte Herrmann und betonte, dass der Antisemitismus von links, rechts sowie von islamistischer Seite komme. Er stellte ausdrücklich klar, dass muslimische Einwanderer in Deutschland Religionsfreiheit beanspruchen können, diese aber auch anderen zugestehen müssen.

Ebenso wie der bayerische Innenminister verurteilte auch sein Nachredner Günter Krings rechtsradikale Hetze im Zusammenhang mit dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. „Wir werden keinen Quadratzentimeter an Extremisten und Hass abgeben“, sagte er.